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Glossar

A
Die Affinität zeigt die Nutzung eines Senders, einer Sendung oder eines Werbeblocks durch eine bestimmte Zielgruppe im Verhältnis zur Nutzung durch das Gesamtpublikum. Die Affinität wird als Index ausgedrückt, ein Affinitätsindex von 100 bedeutet, dass die Reichweite in der Zielgruppe genauso groß ist wie die Reichweite bei den Gesamtzusehern und die Zielgruppe die Sendung genauso stark nutzt wie die Gesamtzuseher. Ein Affinitätsindex von größer / kleiner 100 bedeutet hingegen, dass die Zielgruppe die Sendung intensiver / weniger intensiv nutzt als die Gesamtzuseher.
Berechnung:
Reichweite in der Zielgruppe in % / Reichweite in der Gesamtbevölkerung in % x 100 = Affinitätsindex
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Dem 2005 gegründeten Verein Arbeitsgemeinschaft TELETEST (AGTT) gehören der ORF / ORF-E, ATV, ServusTV, die IP-Österreich (Vermarkter der RTL-Gruppe in Österreich) und die ProSiebenSat.1 PULS4 (Vermarkter der ProSiebenSat.1-Gruppe) an. Bis Ende 2006 war der ORF Auftraggeber des TELETEST, seit 01.01.2007 hat diese Rolle die AGTT übernommen.
Siehe auch: AGTT
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Der Austrian Internet Monitor (AIM) ist eine kontinuierliche Internet-Basisstudie mit derzeit 1.000 für die Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren repräsentativen Telefoninterviews pro Quartal, die seit 1996 die Entwicklung am Internet- und PC-Markt wiedergibt.
Siehe auch: AIM
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Von 2001 bis 2006 wurden mittels Austrian Internet Radar (AIR), einer 2 Mal jährlich durchgeführten Website-Reichweitenstudie, personenbezogene Nutzungsdaten für ca. 120 Websites erhoben. Die Entwicklung des AIR wurde vom ORF und der ORF Enterprise beauftragt und vom Marktforschungsinstitut GfK Austria durchgeführt. Seit Ende 2006 werden Reichweiten und Nutzerstruktur von österreichischen Internet-Angeboten in der Multimethodenstudie ÖWA Plus ermittelt.
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B
Der Begriff Basis bezeichnet die Anzahl aller Personen, die einer Erhebung oder Auswertung zu Grunde liegen. Die Basis kann die Grundgesamtheit abbilden, aber auch je nach Definition nur eine Teilgruppe davon.
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Als Bildschirmnutzung wird im Zusammenhang mit elektronischer TV-Reichweitenmessung jede über den Bildschirm des TV-Gerätes laufende Nutzung bezeichnet. Dazu zählt neben der eigentlichen Fernsehnutzung beispielsweise auch das Abspielen von Videokassetten, das Ansehen von DVDs, das Lesen von Teletext oder die Nutzung des TV-Bildschirms für Telespiele.
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C
Abkürzung für „Computer Assisted (oder Aided) Personal Interviewing“; bezeichnet persönliche Befragungen (face-to-face), die computerunterstützt ablaufen. Die Interview-Fragen erscheinen auf dem Bildschirm des Interviewers, der die Antworten direkt in den Computer eingibt. Die Daten können auf diese Weise gleich elektronisch weiterverarbeitet werden.
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Abkürzung für „Computer Assisted Selfadministered Interview“, bezeichnet eine Befragung, bei der die Auskunftsperson selbst die Antworten direkt in den Computer eingibt.
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Abkürzung für „Computer Assisted (oder Aided) Telephone Interviewing“; bezeichnet eine telefonische Befragung, die computerunterstützt abläuft. Die Interview-Fragen erscheinen auf dem Bildschirm des Interviewers, der die Antworten direkt in den Computer eingibt.
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Abkürzung für „Computer Assisted (oder Aided) Web Interviewing“; bezeichnet online durchgeführte Befragungen, also eine Datenerhebung über das Internet. Die Probanden können ihre Antworten online in einen Fragebogen eingeben.
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D
Durch die disproportionale Anlage einer Stichprobe wird gewährleistet, dass bestimmte Untergruppen oder Einheiten mit der für eine valide statistische Auswertung notwendigen Fallzahl an Stichprobenteilnehmern vertreten sind. So ist zum Beispiel das österreichische TELETEST-Panel in Bezug auf die Bundesländer disproportional angelegt, um die Daten auch für kleinere Bundesländer auswertbar zu machen. Im Rahmen der Gewichtung der Gesamtstichprobe wird die Disproportionalität wieder ausgeglichen.
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= OTS / OTH (opportunity to see / hear)
Dieser Wert zeigt an, wie viele Kontakte mit einer Werbebotschaft durchschnittlich auf eine Person entfallen. Bei der Berechnung werden aber nur jene Personen berücksichtigt, die zumindest einen Kontakt mit der Werbebotschaft hatten. Der Durchschnittskontakt wird errechnet, indem die GRPs aller Schaltungen durch die kumulierte Reichweite aller Schaltungen dividiert werden.
Berechnung:
GRPs in % oder Tausend / Kumulierte Reichweite in % oder Tausend = Durchschnittskontakt
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Die Durchschnittsreichweite oder Sehbeteiligung gibt an, wie viele Personen innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls im Durchschnitt ferngesehen haben. Bei der Berechnung der Reichweite wird die konkrete Sehdauer der Personen innerhalb dieses Zeitintervalls berücksichtigt. Die tatsächliche Sehdauer der zusehenden Personen wird durch die mögliche Sehdauer aller Personen der Grundgesamtheit dividiert und mit 100 multipliziert. Das heißt, jede Person wird mit dem Anteil gezählt, der ihrer Sehdauer im Verhältnis zur Dauer der Sendung entspricht.
Berechnung:
tatsächliche Sehdauer aller Personen / mögliche Sehdauer aller Personen x 100 = DRW in %

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In der Radioforschung verwendeter Begriff, der den Mittelwert aller Viertelstundenreichweiten innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls angibt.
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Als Durchseher bezeichnet man jene Personen, die mindestens 90 % einer Sendung gesehen haben.
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DVB-T steht für Digital Video Broadcasting-Terrestrial - digitales Fernsehen über Antenne.
Am 26. Oktober 2006 startete DVB-T - Das Digitale Antennenfernsehen in Österreich. Die Umstellung auf DVB-T erfolgte schrittweise. Seit 15. April 2013 ist neben DVB-T auch der Nachfolgestandard DVB-T2 unter der Marke simpliTV zu empfangen. 
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E
Umgangssprachlicher Überbegriff für diverse Parameter der Fernsehnutzung wie Reichweite oder Marktanteil.
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Fernsehprogramme können terrestrisch, über Kabel oder Satellit empfangen werden. Die Bezeichnung „alle Empfangsebenen“ umfasst alle österreichischen Privathaushalte, die ein TV-Gerät besitzen und Fernsehen empfangen können. Die Bezeichnung „KaSat“ bezieht sich auf jene Privathaushalte, die über Satelliten- und/oder Kabelanschluss verfügen. Die Bezeichnung „Terrestrik“ umfasst Privathaushalte mit DVB-T bzw. simpliTV (DVB-T2) sowie ausschließlich Kabel-grundversorgte Haushalte (ohne Vertragsverhältnis mit Kabelbetreiber, Empfang einiger weniger Sender).
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Das Empfangspotenzial eines Senders gibt die Anzahl der Haushalte an, die diesen Sender an mindestens einem Empfangsgerät eingestellt haben.
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In Österreich werden im Rahmen des TELETEST Personen ab 12 Jahren als Erwachsene bezeichnet. Anders in Deutschland: Dort werden Personen ab 14 Jahren als erwachsene Seher eingestuft.
Beim Radiotest werden in Österreich Personen ab 10 Jahren als Erwachsene bezeichnet.
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F
Befragungsform, bei der ein Interviewer/eine Interviewerin eine Person persönlich befragt.
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Unter der Fallzahl versteht man die ungewichtete Anzahl der Personen (Respondenten, Testpersonen, Panel-Teilnehmer usw.), die einer Erhebung und/oder Auswertung zugrunde liegen.
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Statistische Zusammenführung von Daten aus unterschiedlichen Stichproben. Die Zuordnung der Daten erfolgt über gemeinsame Merkmale dieser Stichproben. Eine Fusion ermöglicht die Kombination und optimale Nutzung der verschiedenen Daten und Zielgruppenmerkmale.
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